2015 im Rückblick

Ich danke Euch von Herzen, dass Ihr mich auch in diesem Jahr begleitet habt ❤

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 14.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 5 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Kolloidales Silber

Quelle: Kolloidales Silber

Ich teile nur selten andere Beiträge – aber dieser hier ist wirklich wichtig für Euch und Eure Gesundheit. Für Mensch und Tier gleichermaßen.

Shaman wird auch damit behandelt (seine Gnubbel in der Sattellage z.B.). Meine Freundin von der Tatzenhilfe proTaktion e.V. schwört schon seit Jahren darauf.

Probiert es aus! 🙂

Kein Sozialkontakt an der Leine

Abends4

Das Thema beschäftigt wohl jeden Hundehalter. Besonders jene, die ängstliche oder auch aggressive Hunde spazieren führen. Mich ärgert es bei jedem Spaziergang, wenn fremde Menschen ihre Hunde einfach an unsere ran lassen. Da kann ich vorher bitten diese an die Leine zu nehmen oder im Abstand vorbei zu gehen – das wird einfach mal großzügig ignoriert. Werde ich dann aber deutlicher, muss ich mir oft so einiges anhören. Diese Menschen scheinen nicht verstanden zu haben, dass die Leine ein privater Bereich des Hundes ist, in den nicht einfach eingedrungen werden darf. Es ist eine Sicherheitszone und die Hunde verlieren ihr Vertrauen in uns an der Leine, wenn wir diesen Bereich nicht für sie schützen können. Das Ergebnis hab ich in zweifacher Ausführung. Hunde die sich an der Leine aufführen wie Rotz am Ärmel, obwohl sie eigentlich nur eines sind – unsicher. Es kommt mir manchmal vor wie ein Kampf gegen Windmühlen. An manchen Hunden können wir gut vorbei. Da wird vielleicht noch mal eine Bürste bei Diego aufgestellt, aber es wird nicht gemeckert, gekläfft, geknurrt oder tatsächlich versucht den anderen Hund anzugehen. Viele Halter machen doch mit ihren Hunden Kurse in verschiedenen Hundeschulen – ich habe noch keine erlebt, wo nicht darauf hingewiesen wurde, dass an der Leine Sozialkontakt tabu ist. Warum um Himmels Willen wird es dann außerhalb so ignoriert?

Wir haben hier zwei, drei Hunde, die auch an der Leine zu unseren dürfen. Zum einen, weil sie so ruhig und gut sozialisiert sind, dass ich mit Kayla üben kann – dass sie erst hin darf, wenn sie völlig ruhig und entspannt ist. Zum anderen aber auch, weil die Besitzer an der Leine einfach mal gar nicht reagieren und ihre Hunde machen lassen – ich diese aber selbst ganz einfach auf Abstand halten kann bis sich alle entspannt haben. Auch diese Situationen müssen geübt werden, sonst geht s im Zweifelsfall nach hinten los. ABER ich sage auch ganz klar – das sind Ausnahmen! Zu 99% gilt – Sozialkontakte sind an der Leine tabu! Nachfolgend sehr schön im Text erklärt.

“SOZIALKONTAKTE AN DER LEINE TABU

Es ist eine ganz einfache Regel: Hunde an der Leine haben an anderen Hunden nichts zu suchen, schon gar nicht, wenn der andere Hund ebenfalls an der Leine ist oder ohne zu fragen oder wenn sich die Hunde nicht kennen.

ÜBER DEN SINN UND ZWECK DER LEINE
Einfache Frage: Was ist eigentlich eine Hundeleine, bzw. wozu dient sie? Eine Leine ist „… ein Riemen … an dem ein Tier, meistens ein Hund, geführt wird.“ Da haben wir es: Die Leine ist dazu da, den Hund zu führen, ihm zu sagen oder zu zeigen, wo es lang geht. Die Hundeleine ist NICHT dazu da, dass der Hund den Menschen dahin zieht, wo er ihn haben will – das gilt natürlich und im Besonderen auch für die so weit verbreitete Flexileine.

Eigentlich würde es als Grund gegen Sozialkontakte an der Leine schon reichen, wenn ein Hundehalter sagt: „Bitte nein“ – da diese nette Bitte aber oftmals mehr Fragen und Widersprüche provoziert als Verständnis, seien in der Folge auch „handfeste“ Gründe aufgeführt, die dagegen sprechen, angeleinte Hunde zueinander zu lassen.

DIE LEINENREICHWEITE IST EIN PRIVATER BEREICH
Die Leine gibt dem Hund einen – durchaus kleinen – Radius, in dem er sich frei bewegen kann und darf – er darf aus diesem Bereich nicht raus und im Gegenzug soll auch niemand sonst in seinen privaten Bereich, seine „Schutzzone“ eindringen. Hunde, die permanent an der Leine von anderen „belästigt“ werden, empfinden logischerweise der Leinenradius nicht mehr als geschützten Bereich. Im besten Fall hat das zur Folge, dass der Hund die Leine (und damit Herrchen oder Frauchen) nichtmehr ernst nimmt, im schlechtesten Fall wird er ängstlich oder angstaggressiv, weil ihm ständig jemand in seinen Schutzbereich latscht.

DIE LEINE BIETET SCHUTZ
Viele Hunde empfinden eine Leine oftmals als Schutz, sie gibt ihnen durch die fühlbare Verbindung zum Hundehalter Sicherheit. Werden diese Hunde nun permanent von anderen belästigt, beschnuppert oder sonst wie kontaktiert, so kann das einen Hund verunsichern, er empfindet die Hundeleine, die Verbindung und letztlich seinen Menschen nicht mehr als vertrauenswürdig.

„AN DIE LEINE NEHMEN“ IST EINE AKTIVE BEZEICHNUNG
Wer den Hund angeleint hat, der gibt Richtung und Tempo vor und fordert vom Hund Konzentration auf sich selbst. Wer seinen Hund an der Leine zu anderen hingehen lässt, der tut das in den wenigsten Fällen „aktiv“ – meistens wird der Mensch vom Hund richtig gehend zum Artgenossen gezerrt. Die Folge: der Hund lernt, dass der Mensch folgt, wenn er nur fest genug zieht. Das war´s dann mit der Leinenführung.

VERLETZUNGEN SIND VORPROGRAMMIERT
Treffen sich zwei angeleinte Hunde ist das Risiko von Verletzungen relativ groß. Einerseits für die Hunde selbst – durch (spielerische) Sprünge ins Halsband, aber auch für die Hundehalter. Wem jemals ein 40kg-Hund vollmotiviert in die Leine gesprungen ist, der weiß, wovon die Rede ist: von Zerrungen, Schürfwunden oder Schlimmerem. Natürlich können sich die Hunde auch in den Leinen verheddern – die Rollleinen sind hier besonders gefährlich – und sich durch ungeschickte Befreiungsversuche eine Zerrung oder Verrenkung zuziehen.

HUNDE RIECHEN WEITER ALS DIE LEINE REICHT
„Die müssen sich auch mal beschnuppern können“ hört man. Ach… schon mal was von Mantrailing gehört? Oder von Rettungshunden? Oder von Drogenspürhunden? Was glauben Sie eigentlich, wie gut Hunde riechen können? Und sie glauben tatsächlich, ein Hund müsste dem anderen die Nase in den Hintern rammen, damit er ihn als Weibchen oder Rüden erkennt? Vielleicht möchte er das, aber müssen tut er es nicht. Ein Hund kriegt auch an der Leine und ohne direkten Kontakt alles Relevante von seinem Artgenossen mit.

DIE LEINE VERHINDERT EINE NORMALE KÖRPERSPRACHE
Was passiert, wenn ein Hund seinen Menschen in Richtung eines anderen Hundes zieht? Richtig, er zerrt… nach vorne gelehnt, keuchend, hechelnd, starrend – das sind körpersprachliche Ausdrucksweisen, die vom anderen Hund als Aggression gewertet werden können und es oft auch werden; wenn dann ein dermaßen bedrängter Hund knurrt oder den anderen lautstark zurechtweist, dann ist das Geschrei wieder groß, weil der Hund ja „nur mal eben hallo sagen wollte“.

FAZIT: KEINEN SOZIALKONTAKT AN DER LEINE
Es muss ja nichts passieren, wenn sich zwei Hunde an der Leine begegnen und aneinander rumschnuppern – aber es kann. Und es gibt einfach keinen vernünftigen Grund, warum man einen angeleinten Hund an einen anderen ranlassen soll. Man kann ihn ja einfach von der Leine lassen, wenn es denn unbedingt sein muss und der andere auch frei läuft. Es könnte so einfach sein. Wer übrigens seinen Hunden die viel beschworenen Sozialkontakte nur und ausschließlich an der Leine geben kann, der sollte vielleicht von Hundehaltung generell Abstand nehmen – das allererste und wichtigste ist und bleibt aber: Mindestens zuerst fragen, ob man die Hunde zueinander lassen darf und ein “Nein” einfach akzeptieren.

Dass ein Hund angeleint ist kann vieles und muss gar nichts bedeuten. Er kann krank sein, verletzt, mürrisch, aggressiv, ängstlich, panisch, neu beim Halter, es kann auch sein, dass es gar nicht sein Hund ist und er ihn nur ausführt – er kann Flöhe haben, er kann üben, etc. – es kann aber auch einfach nur sein, dass er an der Leine ist. Ganz ohne Grund. Und wenn man einen Hund an der Leine trifft, dann lässt man seinen eigenen nicht ran – und wenn man gebeten wird, seinen Hund ranzurufen, dann macht man das auch. Basta … da gibt es keine Diskussionen!

Text mit freundlichem Dank an Petra Leo Rominger via Hundsgemein (Facebook)”

Das Thema Hunde und Freilauf werde ich demnächst aufgreifen.

Tombola

Der Losverkauf für die jährliche Tombola der Tatzenhilfe proTaktion e.V. ist eröffnet ❤

http://www.tatzenhilfe.de/index.php?page=tombola

Es gibt wieder wahnsinnig schöne Preise. Jedes Los kostet 5 Euro und der Erlös kommt zu 100% den Miezen zu Gute.

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Auf den Fotos seht Ihr einige der Miezen die immer noch ein eigenes Körbchen suchen ❤

Opferfest Id al-Adha

Bevor ich zum eigentlich Kernpunkt meines Beitrages komme, hier ein kurzer Überblick dieses Festes:

http://www.bedito.org/joomla/index.php?option=com_eventlist&view=details&id=50:id-al-adha-opferfest&Itemid=99

“Das Opferfest ist das höchste Fest im Islam. Es wird im zwölften und letzten Monat des islamischen Kalenders begangen. Im Dhu’l-hidschdschda findet die „Hadjdj“ (Pilgerfahrt) nach Mekka statt, die jeder gläubige Muslim einmal im Leben unternehmen soll. Im Rahmen der Pilgerfahrt findet das Fest am zehnten Tag des Monats statt. Gefeiert wird es aber auch bei den Familien zu Hause.

Beim Opferfest wird traditionell ein Schaf nach islamischen Regeln geschlachtet (geschächtet) und mit Familie und Freunden verzehrt. Ein Drittel des Fleisches wird an Arme und Mittellose gespendet. Es ist üblich, an diesem Tag gemeinsam die Moschee zu besuchen und im Koran zu lesen.

Bei dem Fest wird einem Ereignis aus einer Koranerzählung (Sure 37,100ff.) gedacht. Gott fordert Abraham auf, einen seiner beiden Söhne als ein Zeichen seines Gehorsams zu opfern. Diese Forderung wird im letzten Moment durch Gott selbst verhindert und an Stelle des Sohnes wird ein Schaf geopfert.”

Und genau da fängt mein Problem mit diesem Fest an. Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion über den Fleischkonsum an sich anzetteln. ABER mit welchem Recht werden hier Schafe im Namen der Religion auf so grausame Art und Weise geopfert? Das Schächten ist in Deutschland verboten. Aus gutem Grund. Ich musste es live miterleben, konnte nichts dagegen unternehmen. Und ich werde nie die blanke Angst in den Augen des Schafes vergessen. Diesen langsamen, qualvollen Tod, den es erleiden musste. Und ich werde mir immer vorwerfen, dass ich es nicht verhindern konnte. Wir haben es versucht. Sogar ein tunesischer Bekannter (Vegetarier) konnte nichts tun. Er wurde vom “Schlachter” selbst mit der Klinge bedroht 😦

Nun sagen die Moslems aber; “Die Schafe spüren nichts dabei. Die Klinge wird von Gott geführt.” Ich bin immer wieder sprachlos. Sie sind durch nichts vom Gegenteil zu überzeugen. Nicht nur im Islam, auch in anderen Religionen finden sich diese Tieropfer. Unvorstellbare Grausamkeiten, die hier an unschuldigen Tieren verübt werden. Es wird Zeit dass es endgültig aufhört! Ich respektiere jede Religion, aber das Quälen von Tieren gehört nicht dazu. Egal ob aus religiösen Gründen oder nicht.

http://www.tierrechte-bw.de/index.php/schlachten-schaechten/669-informationen-zum-schaechten-in-deutschland