Tiere im Kosovo

Wie überall auf der Welt gibt es natürlich auch dort sehr viele Tiere. Leider geht es ihnen oft schlecht, sie werden sich selbst überlassen, müssen zu sehen wie sie ihr Futter bekommen, dafür hart arbeiten und sind Krankheiten und der Witterung oft schutzlos ausgeliefert…Den Menschen möchte ich keinen Vorwurf machen, wer selbst jeden Tag ums Überleben kämpfen muss, kann sich kaum ausreichend um ein Tier kümmern. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die Menschen wieder achtsamer mit den Tieren umgehen und Unterstützung bekommen für die Versorgung und den richtigen Umgang mit ihnen. Soweit ich weiß gibt es dort noch keinen Tierschutz, so fehlt es praktisch an allem.

Auch jeder einzelne von Euch kann etwas tun – aufklären zum Beispiel. Nicht nur im Ausland, auch vor der eigenen Haustür gibt es viel Tierleid. Der erste Schritt heißt immer Kastrieren! Es gibt genug ungewollten Nachwuchs. Der zweite Schritt: unterstützt Tierschutzvereine, aber auch Privatpersonen wo ihr könnt. Teilt Beiträge im Internet, macht Aushänge mit Flyern oder spendet einen Euro wenn Ihr könnt. Tatkräftige Hilfe ist auch gern gesehen🙂 Was ich auch sehr wichtig finde, bitte unterstützt nicht Tierquälereien wie Zirkus & Co.! Reitet nicht auf Elefanten, geht nicht in Delfinarien. Es ist unvorstellbar grausam was die Tiere dort ihr Leben lang ertragen müssen um ein paar Besucher zu bespaßen. Mit dem Geld für Eintritt etc. kann man dem Tierschutz schon so viel helfen!

Ob dieser kleine Welpe das Erwachsenenalter überhaupt erreichen wird?

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Bären.. in enge, nackte Käfige gesperrt – ein Leben lang😦

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…bewacht von einem Hund, der wiederum ein Leben lang an einer kurzen Kette hängt😦

Kosovo7…auch Pferde haben hier einen harten Job bei schlechter Versorgung sowie unpassender Ausrüstung…

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13 thoughts on “Tiere im Kosovo

  1. Ich habe gerade viel geschrieben gehabt, aber wieder gelöscht……..das ist zu mächtig das Problem um von mir “kleinenBürger” gelöst zu werden, sicher tue ich auch schon viel, aber man kann nicht überall was machen, denn die Mittel sind auch Heute für arbeitende nicht grenzenlos wenn es auch ab und an so ausehen mag.

    Schön auf jeden Fall das du es probierst……

    Liebe Grüße
    Lucian

    • Schade, ich hätte es gerne gelesen🙂 Im großen Stil können es nur die Politiker ändern, ganz klar – wir brauchen bessere Gesetze. Tier dürfen nicht weiter als Sache angesehen werden, Massentierhaltungen und lange Transporte, sowie Tierversuche gehören sofort verboten… Im kleinen kann aber jeder etwas tun🙂 Es gibt so viele Möglichkeiten🙂 Es geht dabei gar nicht unbedingt um Geld. Wie viele Tierleben wurden schon gerettet, weil ihre Fotos auf Facebook geteilt wurden und sie so ein Heim gefunden haben. Oder auch wichtige Themen, die durch die Verbreitung im Internet ein viel breiteres Publikum finden und wachrütteln. Ein fleischfreier Tag die Woche oder auch der Verzicht auf Produkte für die Tierversuche gemacht werden – da kann jeder mitmachen und gerade bei den Produkten gibt es z.B. von Frosch so viele günstige und tolle Artikel🙂 Liebe Grüße

  2. Hallo Wolke,
    ich finde es immer wieder ganz erbärmlich, was Menschen Tieren antun (können). 😦 Zum Thema Streuner: in San Antonio gibt es, wenn ich es richtig im Kopf habe, 150.000 streunende Hunde. Für mich einfach unvorstellbar. Die Tierheime packen das gar nicht, sondern sind übervoll. Und man kann der Streuner natürlich auch nicht Herr werden, weil es ja immer wieder unvernünftige Menschen gibt, die einen Hund einfach auf die Straße setzen. Und natürlich auch – solange sie ihn denn hatten – nicht haben kastrieren lassen. Da gibt es hier nun seit ein paar Jahren eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Töten dieser Streuner durch die Behörden abzuschaffen und sie statt dessen kastrieren zu lassen. Ob das klappt? Ich habe meine Zweifel. Es wird übrigens oft auch für Hundehalter ein Tag angeboten, an dem man seinen Hund kostenlos kastrieren lassen kann.
    Ein weiteres Problem sind hier “fliegende Händler/Züchter”. Die sitzen dann mit einem Korb voller süß aussehender kleiner Welpen an der Straße und bieten sie an – natürlich ohne jedes Zertifikat und sehr oft überzüchtet und/oder krank. Aber das spricht natürlich vor Allem vorbeikommende Kinder an, die dann bei ihren Eltern solange betteln, bis sie einen Hund bekommen. Und dann oft nach ein paar Wochen schon wieder loswerden wollen und einfach auf die Straße setzen.
    Zum Schluss noch: unsere Sally war auch eine Streunerin, die eines Tages hier bei uns vorbeikam, total abgemagert sowie verlaust und verwurmt. Und auch absolut verängstigt. Wir werden den Verdacht nicht los, dass sie misshandelt worden ist – möglicherweise von einem männlichen Besitzer. Es hat nämlich viele Monate gedauert ehe sie mich an sich herangelassen hat. Viel länger als das bei meiner Frau gebraucht hat. Wir haben sie dann aufgepäppelt, behandeln und kastrieren lassen, und sie fühlt sich hier richtig wohl – glauben wir jedenfalls.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

    • Ich wünschte es gäbe mehr Menschen auf der Welt wie Dich und Deine Frau❤ Ihr habt schon so viele Tiere aufgenommen, sie versorgt und kümmert Euch rührend um die Fellnasen. In Texas gibt es leider immer noch die Gaskammern für die Tierheimtiere, oder?😦 Wenn es zu viele sind, bleibt den Tierheimen oft nichts anderes übrig als die Tiere zu töten, aber ich finde es so furchtbar dass sie nur in den seltensten Fällen sanft eingeschläfert werden😦 Kastrieren ist und bleibt vorerst der einzige Weg um dem Ganzen wieder Herr zu werden und ich begrüße die Aktionen zum kostenlosen Kastrieren. In Russland haben sie in den letzten Monaten leider vermehrt Hunde und Katzen getötet die nachweislich kastriert wurden😦 Ich verstehe nicht warum sie sowas tun😦

      Liebe Grüße

      • Wie die Tiere, wenn nötig, hier eingeschläfert werden, weiß ich nicht und möchte es auch gar nicht wissen. Es ist wirklich traurig, dass den Tierheimen oft nichts Anderes übrig bleibt. In unserer Tageszeitung sind übrigens immer wieder Bilder von Hunden und Katzen aus den Tierheimen, die ein Zuhause suchen. Die sind immer kastriert und geimpft. Man muss allerdings diese Kosten erstatten. Klar: die Tierheime können das aus ihren beschränkten MIteln ja nicht leisten Das ist übrigens eine Seite in der Zeitung, die ich gar nicht so gerne sehe. Mir blutet dann das Herz und ich möchte sie eigentlich alle aufnehmen. Aber geht ja wohl nicht.
        Danke auch für Dein Lob. Zur Zeit sind übrigens alle unsere Vierbeiner entweder zugelaufen oder “zugelaufen worden” – will heißen: Bekannte haben sie irgendwo aufgelesen und dann uns gefragt, ob wir sie haben wollen. Die kennen ja unsere großen Herzen – besonders das meiner Frau. Die hat ja schließlich auch einmal einen “Streuner aus Deutschland” 😉 aufgelesen und ihm ein neues wunderbares Zuhause gegeben. 🙂
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, ganz liebe Streicheleinheiten für Diego und einen lieben Klaps auf’s HInterteil für Shaman,
        Pit

  3. Tiere schauen halt meistens in die Röhre, was auch ganz stark mit dem katholischen Glauben zu tun hat, der den Leuten vorgaukelt, dass sie was besseres als Tiere sind. Leider sind es vor allem südliche Länder wie Spanien, Griechenland etc., wo es den Tieren besonders dreckig geht. Dort agierende Tierschützer sind meist Ausländer, die auf verlorenem Posten stehen. Ein berühmter Mensch hat einmal gesagt: Den Grad der Zivilisation einer Gesellschaft kann man daran ablesen, wie diese mit den Tieren umgeht. Da sieht’s auf dem Planeten wenig rosig aus. LG

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